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Sicherheit
Tauchspots
Im Vorfeld musste man online einen mehrseitigen Fragebogen ausfüllen, auf dem auch gefragt wurde, ob man vom Flughafen, oder vom Hotel aus abgeholt werden möchte. Ich hatte mich für den Flughafen entschieden. Es wurde aber mit keinem Wort erwähnt, dass ich dann erst 4 Stunden nach der Ankunft abgeholt werden sollte.
Auch eine frühere, von mir gewünschte Einschiffung wurde immer kategorisch abgelehnt.
Der Inhalt des ausgefüllten Fragebogens war an Bord nicht bekannt.
Das geht auch anders!
Die Kabinen der Bahamas Master sind sehr klein. Zumindest auf die Standardkabinen trifft das zu und es gibt auch keinerlei Ablagemöglichkeiten, obwohl genug Platz vorhanden wäre, Ablageflächen anzubringen. So kann man nicht mal seine Brille für die Nacht ablegen!
Wenn man sich in der Nasszelle (Bad) duscht, läuft das Wasser zum Teil unter der Tür durch in die Kabine.
Dann sind die Betten sehr kurz. Mit meinen 187 cm bin ich oben und unten zugleich angestoßen. Letztlich hat das bedeutet, dass ich mich nie ausgestreckt hinlegen konnte und an ein vernünftiges Schlafen war so nicht zu denken. Eine andere, noch freie Kabine hatte wohl ein ausreichend großes Bett, aber dafür sollte ich dann einen Aufpreis bezahlen. Da es aber in der Verantwortung des Bootsbetreibers liegt, ausreichend große Betten anzubieten, hatte ich den Aufpreis abgelehnt. Die Crew fand das in Ordnung, dass dann eine leere Kabine nicht benutzt wird.
Das Essen war immer gut und ausreichend vorhanden, allerdings durfte man sich nicht von seinem Teller wegbewegen um noch was zu holen, sonst war der weggeräumt und weitere Teller gab es nicht.
Die Guides waren sehr kompetent, aufmerksam und achteten sehr auf die Sicherheit. Allerdings gilt das nur für die Haitauchplätze. Auf den deutlich erhöhten Luftverbrauch, die Fotografen beim Tauchen an den Riffen haben, wurde keine Rücksicht genommen.
Bei allen Rifftauchgängen habe ich mich gefragt, warum von den vier Guides nur einer was tut und die anderen langweilen sich an Bord!
Durch den erhöhten Luftverbrauch musste ich früher auftauchen und bedingt durch das Schlechte Wetter konnte ich die Flossen am, Boot nicht ausziehen. Die Leiter, wäre normalerweise auch mit Flossen benutzbar. Der daran angeschweißte Handlauf hat das aber immer verhindert, so dass ich pausenlos rauf und runtergespült wurde und ich mich mich bei schwindender Kraft fast aufgegeben hätte. Die an Bord gebliebenen Guides hatten dabei nur zugesehen.
Warum tun die Guides auf dem Boot nichts und warten bis man sich kraftlos fast aufgibt???
Das kleine Beiboot wurde für solche Tauchgänge nicht ein einziges Mal benutzt.
Es wurde auch mit keinem Wort erklärt, dass im November 2023 eine Frau bei einem Haitauchgang verschwunden ist und nicht mehr gefunden werden konnte. Auch bei mir waren öfter Situationen, bei denen etwas hätte passieren können.
Aus mir unbekanntem Grund, ist das Boot etwa vier Wochen nach meiner Reise, plötzlich nicht mehr buchbar und ich frage mich deshalb, warum ich es noch bewerten soll?
Empfehlen kann ich es nur "sehr bedingt"!!!