Gesamt
Zimmer
Essen
Service
Tauchbasis
Tauchplätze
Ticao Island ist ein echter Tipp für alle, die eine Insel ohne viele Touristen und Trubel suchen, denen Natur und der Kontakt zu den herzlichen Filippinos wichtiger sind. Genau das haben wir gesucht und im Ticao Island Resort gefunden.
Die Bungalows sind wie beschrieben kein Luxus, aber gut ausgestattet. Da der Kameraraum nicht fertig war, hatten wir sogar einen extra Tisch für die Fotoausrüstung bekommen. Alle Bungalows sind mit Klimaanlage ausgestattet, haben aber auch einen großen Ventilator, der für uns immer ausreichend war. Das Badezimmer ist groß, und es gibt immer warmes Wasser zum Duschen. Auf der Terrasse gibt es Stühle und eine sehr bequeme Korb-Hängematte. Vor dem Bungalow sind noch Liegen direkt am Strand. Man hat sehr gutes WLAN im ganzen Resort, auch im Bungalow.
Im offenen Restaurant gibt es den ganzen Tag Wasser, Kaffee und Tee. Die Essenszeiten sind auf den Tauchbetrieb abgestellt. Morgens kann man ohne Stress in aller Ruhe frühstücken. Dazu werden die frisch zubereiteten Sachen (Eier, Pancakes, usw.) bereits beim Abendessen bestellt. Den Rest holt man sich vom Buffet. Je nachdem wie der Tauchtag geplant ist, gibt es Mittagessen entweder im Restaurant oder auf dem Boot. Abendessen gibt es normalerweise am Buffet. Das Essen war sehr gut. Der Fisch kommt fangfrisch von den Fischern. Besonders erwähnenswert: Jeden Tag zum Frühstück Mangos, ein Spanferkel zu Ostern und vor allen Dingen der Nachtisch – neben dem selbstgemachten Eis war die Frozen Mango-Torte unser absoluter Favorit.
Das Besondere im Ticao Island Resort sind aber die herzlichen Mitarbeiter. Das Wohlergehen der Gäste liegt ihnen wirklich am Herzen. Man fühlt sich dort nicht wie im Hotel, sondern eher wie bei einem Familiy-Besuch. Schon bei der Begrüßung hat uns die „Chefin“ Grace alle vorgestellt. Und man trifft sich nicht nur im Resort, sondern auch im Dorf direkt daneben, wo alle wohnen. Egal, was man macht oder plant, man bekommt immer ein Rundum-Sorglos-Paket
Im Dorf wird man genauso herzlich aufgenommen. Überall wird man gleich eingeladen, zuzuschauen oder mitzumachen. An Ostern sollten wir sogar zum Schlachten des Schweins mitkommen, worauf wir dann aber verzichtet haben. Es gibt auch kleine Geschäfte im Dorf, wo man Süßigkeiten und Eis für die Kinder und Rum für sich kaufen kann.
Wir sind mit den Kajaks in die Mangroven gefahren – schweißtreibend, aber schön.
Richtig Spaß gemacht haben die Ausflüge mit den Mopeds. Man fährt nicht selbst, sondern man hat einen Fahrer. Wir baden in den Cold Springs und kühlen uns nach Sightseeing in San Jacinto im Wasserfall ab. Natürlich bekommt man auch hier wieder ein Care-Paket vom Resort mit Handtüchern, Wasser und Snacks mit. Im Süden von Ticao sind wir mit dem Boot zur Schlangeninsel gefahren. In einer Höhle gibt es dort massig Seeschlangen. Und einmal über die Felsen drüber gibt es eine weitere Höhle voller Fledermäuse.
Wir hatten eine wunderschöne Zeit und der Abschied ist uns echt schwer gefallen.